Die Kaisermühle ist eine denkmalgeschütze Wassermühle, welche nach Umbaumaßnahmen als Hotel und Eventlocation genutzt wird.

Zu finden ist die Kaisermühle im idyllisch gelegenem Viersen.

Kleiner Einblick in die Geschichte der Kaisermühle

Die Kaisermühle, An der Kaisermühle 20 in Viersen, trug über mehrere Jahrhunderte den
Namen Abrahamsmühle. Zwischen 1397 und 1762 entstammen die Müller ausnahmslos der noch in Viersen lebenden Familie Abrahams.
Sie ist eine der zwölf Wassermühlen in Viersen, die im Jahre 1246 mit einer Erbrente belastet war.
Die Abrahamsmühle erbrachte an das Stift St. Gereon eine Leistung von jährlich neun Malter Roggen. Sie war eine Öl- und Kornmühle.
Von 1575 bis 1599 ist ein Kaiser Abrahams als Inhaber der Mühle bezeugt.
Keyser ist hier 
eindeutig als Rufname genannt. Dieser Müller erbaute eine neue Mühle, die, wie damals üblich, nach dem Rufnamen des Bauherrn fortan Kaisermühle genannt wurde.
Dieser Name setzte 
sich ab 1591 allmählich durch und verdrängte schließlich den alten Namen.
1730 brannte die Kaisermühle und die beiden auf der anderen Straßenseite gelegenen Vallenhöfe vollständig ab.
Die Mühle ist schon bald darauf als eingeschossiges 
Ziegelsteingebäude mit Satteldach wieder aufgebaut worden.
Das heutige Mühlengebäude 
trägt an der nördlichen Giebelwand in Ankersplinten die Jahreszahl 1732.
Da das Gelände und der Mühlenteich westlich erheblich höher als das Flussbett lagen, konnte das Wasser die Mühle oberschlächtig bedienen.
Vom Wasserrad aus wurde die Drehkraft 
über eine Transmission in die Mühle geleitet, wo ein Räderwerk zwei Mühlsteinläufer in Bewegung versetzte.
Die tägliche Mahlfähigkeit der Mühle betrug im Jahre 1809 sechs Malter Getreide.

Ende 18. Jahrhundert

Der fallende Wasserspiegel und das 1890 erbaute Wasserwerk ließen die erforderliche Stauhöhe des Mühlenteichs immer geringer werden.
1905 wurde der Mühlenbetrieb endgültig eingestellt. Ein Teil der Mühle wurde bereits 1877 zu einer Gaststätte umgebaut, die sich als beliebtes Ausflugsziel entwickelte. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Blütezeit des renommierten Lokals zu Ende.
1971 erwarb die Stadt Viersen die Kaisermühle.
Im Jahre 1974 wurde der ehemalige  Mühlenteich ausgebaggert, entschlammt und von Unrat befreit.
Der Weiher erhielt eine Uferbefestigung und wurde in einen öffentlichen Park umgestaltet.
Die langsam verfallene Mühle sollte wegen fehlender Interessenten abgebrochen werden, doch vor Ablauf der gestellten Frist fand die Mühle doch noch einen Käufer.
Nach umfangreicher Restaurierung mit hohen finanziellen  Mitteln wurde das Gebäude am 11. Januar 1985 unter Denkmalschutz gestellt.
Damit bleibt die schmucke  Kaisermühle als Gebäude
der Nachwelt erhalten.

Quelle: Wikipedia